Der heilige Berg Athos

Die Halbinsel Athos ist durch eine Grenze vom Rest Griechenlands getrennt. Frauen haben keinen Zutritt und Männer nur, wenn sie ein Visum haben. Dieses erhält man aber nur, wenn man ein berechtigtes Interesse nachweisen kann (Glaube, Studienzwecke...).
Deswegen ist es fast allen nur möglich, eine Schiffstour um die Halbinsel anzutreten.
Während der vergangenen Jahrhunderte war die Mönchsrepublik, die 1963 ihr tausendjähriges Bestehen feierte, ein wichtiges Zentrum orthodoxer Religion und Kultur.
 


 

 
Einst lebten 40 000 Menschen auf dem 18 Kilometer langen und 8 Kilometer breiten Finger, heute sind es ungefähr 2000 Mönche, die in den 20 Großklöstern und mehreren kleineren Niederlassungen leben.
Neben der Mehrheit der griechisch-orthodoxen Klöster bekennt sich je ein Kloster zur russisch-, bulgarisch- und serbisch-orthodoxen Tradition.
Auch wenn so mancher Mönch heute bereits mit Jeep und Handy ausgestattet ist, ein fast unwirklicher Zauber blieb auf der Halbinsel Athos bis heute erhalten.

 
Tropfsteinhöhle von Petralona
Von Thessaloniki aus ca. 45 Km in Richtung Kassandria liegt etwas abseits am Berg Kalavros der kleine Ort Petralona.
Der alte Filippos Hatzaridis bemerkte über lange Zeit hinweg, das aus einem Loch am Berghang nahe dem Ort warme Luft hervortrat. Seine Vermutung, eine Höhle mit Wasser gefunden zu haben, nahmen die anderen Bewohner leider nicht ernst. Erst viele Jahre später, im Frühjahr 1959 fanden junge Dörfler die Öffnung zu einer Tropfteinhöhle.

 

 
Neben Knochenresten ausgestorbener Tiere und einer urzeitlichen Feuerstelle fand man in dem Höhlen-labyrinth zwischen den Stalagmiten und Stalaktiten den Schädel eines Steinzeitmenschen. 1974 begannen umfangreiche Ausgrabungen und ein künstlicher Zugang zur Höhle ist entstanden.
Die Gesamtlänge der Höhlengänge beträgt 1.500 m und die Gesamtfläche 10.400 qm. Die Tropfsteine der Höhle sind außerordentlich formenreich, und farbenprächtig: stab- und spiralförmige Stalaktiten, Stalagmiten, Säulen, Scheiben, um nur einiges zu nennen.
Das Museum und die Höhle sind täglich geöffnet.

 
Wasserfall von Edessa
Edessa, früher Vodena, ist mit seinen blühenden Gärten und alten Bäumen wohl eine der schönsten Städte Makedoniens, bekannt vor allem wegen seines mächtigen Wasserfalls und der Kirschbaumplantagen.
"Edessa" bedeutet übersetzt "Stadt auf dem Wasser". Der Name stammt noch von den alten Phrygianern, die vor den Mazedoniern im 9. Jhdt. v. Chr. diese Region besiedelten. Im darauffolgenden Mazedonien spielte Edessa als Hauptstadt eine wichtige Rolle, später als römische Provinzstadt, durch die die berühmte Via Egnatia hindurchführte.
 

 

 
Jahrhunderte natürlicher Gesteinserosionen und Wetterphänomene haben eine Vielzahl verschiedener kleiner und großer Wasserfälle hervorgebracht, die im heutigen Wasserfall-Park bewundert werden können.
Vom größten Wasserfall namens "Karanos" stürzen die Wassermassen satte 70m in die Tiefe.
Was man auf den ersten Blick nicht ahnt: Hinter dem Wasserfall befindet sich eine kleine Höhle, die für neugierige Besucher sogar betretbar ist.
Millionen feiner Wassertröpfchen sprühen dem Besucher ins Gesicht, wenn er das wunderschöne Naturschauspiel aus nächster Nähe betrachtet.

 
   
Meteora-Klöster
Die Meteora-Klöster, die Klöster "zwischen Himmel und Erde", sind eines der eindrucksvollsten Monumente dieser Welt. Sie befinden sich in der Nähe der Ortschaft Kalambaka in Zentral Griechenland. Gut, über den Reiz von Klöstern kann man geteilter Meinung sein, aber nicht über diesen Anblick. Dieses beeindruckende Panorama fesselt jeden Betrachter und bleibt ihm für immer im Gedächtnis. Wie Giganten aus einer längst vergangenen Zeit stehen diese atemberaubenden Felsen in der Landschaft. Die Klöster sind förmlich mit ihnen verschmolzen, bilden eine Einheit mit dem Fels.
 

 

 
 "Zwischen Himmel und Erde" schweben die Klöster, teilweise auf über 500 m hohen Felsen die senkrecht in den Himmel ragen. Für einige Filme bildete diese Landschaft die Kulisse, auch James Bond hat hier schon gegen die Schurken der Welt gekämpft.
Erbaut wurden die Klöster zwischen dem 12. und dem 15. Jahrhundert. Zur Blütezeit umfasste Meteora 24 Klöster, doch einige von ihnen sind im Laufe der Jahrhunderte bereits verfallen. Bewohnt sind heute gerade mal noch 5 von ihnen. Besichtigen kann man: Megalou Meteorou (das grösste), Agiou Stefanou (das älteste), Varlaam, Agiou Nikolaou, Rousanou und Agias Triados. In ihrem Inneren bergen die Klöster eine unermessliche Fülle von Ikonen und Wandmalereien.
 
Thessaloniki
ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands. Schon in der Antike war sie sehr bedeutend, denn die Stadt lag an der Via Egnatia, dem Handelsweg zwischen Italien und Konstantinopel. Heute ist Thessaloniki ein bedeutendes Wirtschaftzentrum und ein wichtiger Umschlagplatz für den Handel mit dem Balkan und dem nahen und mittleren Osten. Sich die Hafenstadt einmal näher anzuschauen ist nicht nur wegen seiner Vielzahl an byzantinischen Monumenten und seinen Museen empfehlenswert.
Ein Ausflug nach Thessaloniki bietet sich als lohnenswerte Alternative zum Strandleben an.

 

 

 
Nach einem Bummel durch schicke Geschäftsstraßen, oder dem Besuch auf einem der Märkte mit seinem bunten Treiben, laden zahlreiche kleine Tavernen zu einer entspannenden Rast ein.
Die Altstadt von Thessaloniki ( Ano Poli) liegt etwas oberhalb und gewährt einen schönen Blick über die Stadt und das Meer. Ein Spaziergang durch enge Gassen und über schmale Treppen lässt beinahe vergessen, das man sich in einer Großstadt befindet.
Sehenswert: Der Weiße Turm - Wahrzeichen der Stadt, der Galeriusbogen - nördlich vom Weißen Turm, an der Odos Egnatia, die Rotonda - Rundbau aus dem 4. Jhd., Archäologisches Museum und die Kirchen Agios Dimitros, Agia Sophia und Agii Apostolii.

 
Waterland
15 km von Thessaloniki befindet sich Waterland. Eine Menge Spaß und Unterhaltung in sechs Stunden.
Das 150.000 m² große Gelände ist ein "Paradies auf Erden" mit sechs Schwimmbecken, Wellenbad, Wasserrutschen, Hydromassagen, Wasserfall, Tennis-, Basketball- und Volleyballplätzen.
Außerdem befinden sich dort ein Restaurant, Bar, Café, Snackbar, Geschäfte und viel geschultes Personal (Aufsicht, Lebensretter, Ärzte, usw).